
Österreich mit einer Vertriebsgesellschaft. Jetzt geht es Schlag auf Schlag.
1968: neue Fertigung in Walldorf, 1971 weitere Produktionsstätten in Großbritannien. 1975: USA.
1980 ein Schicksalsschlag. Viel zu früh stirbt der Gründer des Unternehmens, Dr. Hans-Georg Biermann, im Alter von nur 51
Jahren. Seine Frau Ibeth Biermann
von Anfang an immer mit dabei führt sein Werk zielstrebig fort, 1992 übernimmt Roland Biermann die Unternehmensführung.
1990 wird Olympic Fastening Systems in den USA mit zwei Produktionsstätten von Gesipa USA übernommen. Und es geht weiter: 1991 erfolgt der Kauf der Thüringer Verbindeelemente GmbH Thal/Thüringen, und wird in den folgenden Jahren komplett neu aufgebaut. 1994 Übernahme von Weber + Ochsenfeld, Siegen, 1996 Umzug von W+O in den Neubau Olpe. Im gleichen Jahr wird GESIPA Frankreich gegründet und das Techno-Zentrum in Walldorf fertiggestellt. 1997 wird GESIPA Polen, 1999 GESIPA Spanien, 2001 GESIPA Tschechien gegründet. 2002 wird die Firma Unibolt in Dänemark übernommen, um das Produktprogramm „Fließpressteile“ von W+O Niettechnik zu ergänzen.
Seit 2009 gehört GESIPA zur erfolgreichen SFS intec Firmengruppe aus der Schweiz, beide Firmen ergänzen
sich ideal.
Der Blindniet hat also Geschichte gemacht, eine ganz außergewöhnliche, sollte man hinzufügen. Denn fast überall auf der Welt wird er aufgrund seines verbindenden Wesens gebraucht und sehr geschätzt, und das, obwohl er so klein ist. Aber wahre Größe zeigt sich bekanntlich eben erst im täglichen Leben Pardon Einsatz.



Wir können es selbst kaum glauben, aber auch Hollywood hätte das nicht spannender hingekriegt. In diesem Drehbuch ist nämlich alles drin: Verkanntes Talent zunächst , dann der große Durchbruch, der unaufhaltsame Aufstieg und schließlich der anhaltende Erfolg.
Aber besser von Anfang an. Wir schreiben das Jahr 1955. Niemand ahnt, dass die Anmeldung der Patente „Verfahren zur Herstellung von Dornbruch-Hohlnietverbindungen“ und „Handzange zur Ausführung von Blindnietverbindungen“ eine Revolution in Gang setzen wird. Weil die Zeit noch nicht reif und Geld noch knapp ist. Doch dann, 1959, der Durchbruch. Erster Auftritt auf dem Weltmarkt Hannover-Messe. Tusch! Applaus! Das Publikum ist begeistert, der Erfolg nicht mehr zu bremsen.
Fertigungskapazitäten werden ausgebaut, das Programm ständig erweitert, neue Anwendungsbereiche erschlossen. 1965 der Einstieg in