

und Korrossionsbeständigkeit der Verbindung. Soviel zur Funktionsweise. Und jetzt noch ein Wort dazu, was den Blindniet so unwiderstehlich macht. Es ist nämlich so, dass der Blindniet nicht nur verschiedenste Materialien problemlos verbindet und dabei eine gleichbleibend hohe Qualität der Verbindung garantiert. Nein, noch mehr: Die Blindniettechnik bietet vor allem große Sicherheit und Vibrationsunempfindlichkeit durch die feste, unlösbare Verbindung, gepaart mit hoher Zug- und Scherfestigkeit. Und: Sie erspart jede Menge Zeit und Kosten. Beispielsweise durch die niedrigen Anschaffungspreise und die hohe Verarbeitungsgeschwindigkeit ohne Vor- oder Nachbereitung. Sie sehen, der Blindniet gehört zu den sehr wirtschaftlichen und sicheren Spezies. Um Sie noch besser mit der Familie der Blindniete und deren Partnern, den Verarbeitungsgeräten, bekannt zu machen, stellen wir Ihnen auf den folgenden Seiten die prominentesten Vertreter vor.
Ein Blindniet kommt selten allein. So gibt es Blindniete aus Aluminium-Legierung mit Stahl-, Alu- oder Nirosta-Dorn. Blindniete aus Stahl mit Stahldorn und hoher Festigkeit. Blindniete aus A2- und A4-Edelstahl. Blindniete aus Kupfer mit Stahl- oder Bronzenietdorn. Kunststoff- und Klemmprofil-Blindniete. Um es kurz zu machen: Es gibt mehr als 2.500 verschiedene Typen. Und sie alle setzen sich aus Hohlniet und Nietdorn zusammen. Beginnen wir mit dem Nietdorn. Dessen „Kopf“ ist verantwortlich für die Bildung des Schließ- oder auch Nietkopfes. Und damit für die gute, dauerhafte Verbindung. Außerdem hat der Nietdorn noch eine Sollbruchstelle zu bieten hier reißt er nach abgeschlossener Verformung des Nietes ab. Der im Hohlniet verbleibende Anteil des Nietdorns stabilisiert als Füllabschnitt die Verbindung.
Das Material des Hohlnietes entscheidet über die Festigkeit
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Einführen in die |
Beginn der Verformung des Hohlniets durch Nietdornkopf |
Zusammenziehen und Klemmen der Bauteile |
Abriss des Nietdornes |